GND-Nummer: 1030579520
Wirken
Werdegang
- bis 1957 Realschule in Goddelau
- 1960 Abitur am Gymnasium Gernsheim
- 1960-1966 Studium der Fächer Germanistik, Geschichte und Politologie an der Universität Frankfurt am Main
- 1966 Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, anschließend bis 1968 Referendariat in Darmstadt
- 1968-1976 Gymnasiallehrerin an der Viktoriaschule in Darmstadt
- 1969-1975 stellvertretende Vorsitzende im Hessischen Philologenverband und Deutschen Lehrerverband Hessen
- 1971 Mitglied der FDP
- 1974 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag im Wahlkreis 50/Darmstadt-Stadt II und auf der FDP-Landesliste (Platz 18)
- 1976 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Bundestag (FDP-Landesliste, Platz 28)
- 1976-1978 Tätigkeit am Hessischen Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung
- 1977-1990 Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Darmstadt
- ab 1977 FDP-Landesvorstand Hessen
- 1977-1980, 1989-95 und ab Frühjahr 2006 Stadtverordnete in Darmstadt
- 15.12.1978-30.11.1982 (als Nachfolgerin von Heinz Herbert Karry), 13.10.1983-8.4.1999 (Mandatsniederlegung, Nachfolger: Roland von Hunnius) und 5.4.2003-4.4.2008 Mitglied des Hessischen Landtags, dort 18.1.1994-4.4.1999 Vorsitzende der FDP-Fraktion, 5.12.1989-1991 stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, 1994-1999 Vorsitzende der FDP-Fraktion, 1997-1999 stellvertretende Vorsitzende der Enquete-Kommission „Künftige Aufgaben des Hessischen Landtags an der Wende zum 21. Jahrhundert“
- 1980 Gründungsvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes in Hessen
- Mitbegründerin des Rheingau-Musik-Festivals
- 1986 Mitglied des FDP-Bundesvorstands
- 1987 stellvertretende Landesvorsitzende der FDP
- 1987-1991 und 2003-2008 Vizepräsidentin des Hessischen Landtags
- 1995-2005 Vorsitzende der FDP in Hessen
- 7.4.1999-5.4.2003 Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst und stellvertretende Ministerpräsidentin
- seit Herbst 2005 Vorsitzende der Kommission zur Geschichte der Juden in Hessen
- 10.2006 Großes Bundesverdienstkreuz
- 21.11.2009 Ehrenvorsitzende der FDP Hessen
- 1.12.2010 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen für Verdienste um die Deutsche Einheit
Wahlperioden
Land Hessen
Wahlperiode
9. Landtag1978–1982
Partei
FDP
Funktion
Mitglied
Wahlperiode
11. Landtag1983–1987
Partei
FDP
Funktion
Mitglied
Wahlperiode
12. Landtag1987–1991
Partei
FDP
Funktion
Vizepräsident
Wahlperiode
13. Landtag1991–1995
Partei
FDP
Funktion
Mitglied
Wahlperiode
14. Landtag1995–1999
Partei
FDP
Funktion
Mitglied
Wahlperiode
15. Landtag1999–2003
Partei
FDP
Funktion
Mitglied
Wahlperiode
16. Landtag2003–2008
Partei
FDP
Funktion
Vizepräsident
Redebeiträge
401 Redebeiträge in 123 Bänden
Redebeiträge Lebensorte
- Darmstadt
- Wolfskehlen
Konfession
evangelisch
Nachweise
Literatur
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 395
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 418
Bildquelle
Vernetzung
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wagner, Ruth“, in: Hessische Parlamentarismusgeschichte Online
<https://parlamente.hessen.de/abgeordnete/1030579520-wagner-ruth>
Stand: 12.1.2026 Orte ein-/ausblenden
